Material zum Thema Individualisierung

Impulse zur Indivuellen Begabungsförderung für Ganztagsschule

 

Begleitmaterial der Serviceagentur "Ganztägig Lernen" Thüringen

 

Wann ist eine Person begabt oder hochbegabt? Wann erreicht sie Leistungsexzellenz? Der Beantwortung dieser Fragen wendet sich dieses Begleitmaterial zur individuellen Begabungsförderung zu. Dazu wird die Aussage- und Prognosekraft des Intelligenzquotienten untersucht, eine Auswahl an Hochbegabungsmodellen getroffen, ein Überblick diagnostischer Ansätze sowie eine Aufzählung von Maßnahmen zur Begabtenförderung gegeben.

 

Im Dokument und in den Anlagen werden grundlegende Begriffe und Modelle zur Begabungsförderung und Hochbegabung geklärt. Die Auswahl der Quellen und die folgende Zusammenstellung beschränken sich auf die bei der Fortbildung Mitwirkenden und die besonders förder- und lernorientierten Ansätze der Hochbegabtenforschung von Prof. Dr. Albert Ziegler, Universität Ulm.

 


 

Impulse zur individuellen Begabungsförderung an Ganztagsschulen

 

Vortrag von Barbara Buchfeld, Offene Schule Waldau

 

In ihrem Vortrag behandelt Frau Buchfeld zum Ersten Gelingensbedingungen zur Teamentwicklung zur Förderung von Schülerleistungen, wobei es dabei um rhythmisierte Ganztagsschule (Teamschule) und freies Lernen sowie Beratung und Elternarbeit geht. Außerdem widmet sie sich der Absicherung von Leistung durch Teamentwicklung in einem gemeinsamen Förderkonzept, wobei es auch um Mindeststandards und um eine Überprüfungskultur geht.

 


 

Integrierte Begabungsförderung - ein Modell

 

Beispiel: Elsa-Brändström-Gymnasium Oberhausen

                         

In dem Referat geht es um (1.) Informationen zum Elsa-Brändström-Gymnasium, Anbindung an das Schulprogramm, (2.) Offener Unterricht (LIBRO), andere Förderungen, Schülerselbstevaluation, (3.) Aufnahmeverfahren, „Diagnose", (4.) Personalentwicklung.

 


 

Verbesserte Möglichkeiten der Individualisierung des Lernens

 

Vortrag von Prof. Dr. Marianne Horstkemper, Universität Potsdam, Ringvorlesung an der Universität Jena „Was für Kinder“ am 29. November 2012

 

Bieten Ganztagsschulen erweiterte Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche in ihren Lernprozessen, in der Entdeckung und Entwicklung ihrer individuellen Interessen und Stärken und auch ihrer Persönlichkeitsentwicklung besser zu fördern, als dies in der Halbtagsschule möglich ist? Welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig und förderlich - schulische und außerschulische? Welche pädagogischen Kompetenzen von Lehrkräften und anderem Personal sind dabei gefordert?

An exemplarischen Beispielen soll verdeutlicht werden, dass allein die Verlängerung der Anwesenheit von Schülerinnen und Schülern in der Schule oder die additive Hinzufügung von nachmittäglichen Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten die Chancen zum Ausbau der Individualisierung des Lernens noch nicht nennenswert steigern, dass aber in gut durchdachten Konzepten sehr wohl der Aufbau einer neuen Lernkultur gelingen kann.