Auftakt Referenzschulnetzwerk in Erfurt

Auftaktveranstaltung Gruppenbild
Gemeinsames Foto: Die Vertreter der Netzwerkschulen mit ihren "Teilnehmerfliesen" sowie Frau Dr. Malz (TMBWK), Frau Hempel (SAG Thüringen) und Herrn Wachtmeister (Thillm)

 
Am 30.09.2013 war es endlich soweit: Das Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ Thüringen startete offiziell im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Bildungshaus St. Ursula in Erfurt, an der 13 Netzwerkschulen und Vertreter/innen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) sowie interessierte Akteure aus der Politik teilnahmen.
 

Auf dem Weg zur qualitativen Weiterentwicklung von Thüringer Ganztagsschulen in Thüringen ist eine vernetzte Struktur der Schulen untereinander ebenso bedeutsam wie die Steuerung und Unterstützung von Seiten der Politik und der Thüringer Serviceagentur „Ganztägig lernen“, so Gastreferent Prof. Dr. Karsten Speck (Universität Oldenburg) in seinem Impulsreferat „Schulische Qualitätsentwicklung an Ganztagsschulen“. Die teilnehmenden Schulen im Netzwerk, so Prof. Speck weiter, gehen einen wichtigen Schritt hin zur Qualitätsentwicklung von Ganztagsschule in Thüringen insgesamt.
 
Frau Dr. Marion Malz vom TMBWK bekräftigte darüber hinaus in ihren Grußworten zur Auftaktveranstaltung, dass neben der Weiterentwicklung von kommunalen Bildungslandschaften auch die Gestaltung von Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen ein wichtiges Aufgabenfeld im Thüringer Bildungsministerium ist und auch zukünftig einen Fokus in der Bildungsarbeit im Land erhalten wird.
 
Um den Netzwerkschulen von Anfang an ihre Bedeutung ihrer zukünftigen gemeinsamen Arbeit zu versinnbildlichen und dem offiziellen Start des Referenzschulnetzwerkes „Ganztägig lernen“ Thüringen Symbolcharakter zu verleihen, erhielten die Netzwerkschulen eine „Teilnehmerfliese“ mit Logo und ihrem Schulnamen, verliehen von Frau Dr. Marion Malz und Ines Hempel von der Serviceagentur Thüringen.
 
Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmer an Profilierung ihrer „Referenz“ (siehe „Was ist eine Referenzschule“?). Die Stimmung unter den Pädagog/innen war gekennzeichnet vom Willen zum Anpacken und Loslegen: „Ich freue mich auf die Arbeit im Netzwerk und auf die vielen neuen Impulse der anderen Schulen. Am meisten freut mich, dass alle Schulformen von der Grundschule bis zum Gymnasium vertreten sind und wir uns auf der Grundlage von unterschiedlichen Rahmenbedingungen austauschen können“, fasste eine Teilnehmerin die Atmosphäre des ersten gemeinsamen Treffens zusammen.
 
Wir, von der der Serviceagentur Thüringen, sind gleichermaßen gespannt auf die kommenden anderthalb Jahre und freuen uns, das Netzwerk zu begleiten!