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Sinn und Unsinn von Ganztagsschulen aus der Sicht der Gehirnforschung
Prof. Dr. G. Hüther, Prof. für Neurobiologie, Universität Göttingen, Mannheim/Heidelberg
Vortrag am 9. September 2010 in Trusetal, Rathaus, 19.00 Uhr
Aus der Sicht der Hirnforschung wird vieles, worüber Schulpolitiker, Eltern und Pädagogen allzu oft und allzu lange streiten sehr einfach und auch sehr eindeutig beantwortbar: Wichtiger als das in der Schule erworbene Wissen sind die damit gemachten Erfahrungen. Die wichtigsten Erfahrungen machen Kinder und Jugendliche gegenwärtig noch immer außerhalb der Schule. Es gibt für Schüler nichts Wichtigeres als das sichere Gefühl, dazugehören zu dürfen und zeigen zu können, was sie können. Es kommt nicht darauf an, wie lange die Schule dauert, sondern was dort passiert, was es also dort zu entdecken und zu gestalten gibt. Ziel muss es sein, dass Schule künftig nicht nur in der Schule, sondern im richtigen Leben stattfindet. Die Schule muss den Schülern so wichtig sein und ihnen so viele Anregungen bieten, dass die Schüler weinen, wenn die Ferien beginnen.
Warum man das alles aus den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung ableiten kann und was es für die Gestaltung von Schulen in der Gegend um Trusetal bedeutet, wird Gegenstand des Vortrages von Prof. Hüther und der daran anschließenden Diskussion sein. (Mehr Info unter www.gerald-huether.de)
Aufgrund der begrenzten Plätze bitten wir Sie um eine schriftliche Anmeldung bei der Serviceagentur "Ganztägig lernen" Thüringen:
Dieser Vortrag wurde gemeinsam durch die Serviceagentur "Ganztägig Lernen" und das Lerndorf Trusetal, Ansprechpartnerin Anita Schöndube, organisiert.
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