Schulinterne Fortbildung und Beigleitung im Schulentwicklungsprozess

Angbeote der Serviceagentur Thüringen 2014

Ganztagsschulen bieten ein Mehr an Zeit und Raum für vielfältige Lernformen und für die Gestaltung lebensweltnaher Erfahrungsräume. Die pädagogisch konzeptionelle Verknüpfung von Vor- und Nachmittag ermöglicht es, die vielfältigen Interessen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt des Lernens zu rücken. Das erweiterte Bildungsangebot verschiedener Professionen stärkt Kinder und Jugendliche in der Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

 

Hier setzen unsere Fortbildungsangebote an, mit denen wir als Serviceagentur neben unseren bewährten Formaten im Jahr 2014 für Sie da sind. Sie sind als Abrufangebote gestaltet, d.h. bei Interesse können Sie auf uns zugehen.

 

Unsere Fortbildungsangebote

  • "Lernen durch Engagement/Service Learning"
  • "Kooperation im Ganztag"
  • "SchülerInnen machen Schule - Schülerbegleitung und Schulentwicklung an der Ganztagsschule"
  • "Inklusion/Gemeinsamer Unterricht"

 

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Lernen durch Engagement/Service Learning

Schulinterne Fortbildung (Abrufangebot)

 

„Es ist gut das Bewusstsein zu schaffen, dass es Freude bringt, wenn man für andere was macht. Man kann auch schulische Inhalte viel besser verpacken, die Schülerin-nen und Schüler entdecken sich selber und haben mehr Spaß am Unterricht.“ (Lehrer im Projekt)

 

Zu solchen Ergebnissen führt Lernen durch Engagement. Was verbirgt sich dahinter? Lernen durch Engagement (kurz: LdE, engl.: Service-Learning) ist eine Methode, die gesellschaftlich ökologisches, soziales, kulturelles oder politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern mit fachlichem Lernen als regulärer Teil von Unterricht verbindet. Gemeinsam wird das Engagement geplant, reflektiert und mit Inhalten der Bildungs-und Lehrpläne verknüpft.

 

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Kooperation im Ganztag

Schulinterne Fortbildung (Abrufangebot)

 

Das große Potenzial ganztägigen Lernens liegt in der Verbindung formaler, nonformaler und informeller Bildung, die den Schülerinnen und Schülern einen neuen Blick auf die eigenen Fähigkeiten wie auch auf die Lerninhalte eröffnet. Doch die produktive Verbindung von Fachunterricht und Ganztagsangeboten braucht eine gute Planung, Strukturen und Arbeitsmethoden, vor allem aber viel Energie. Die Ressourcen sind knapp, die gefühlte Belastung hoch. Das stellt Schulleitung, Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte oftmals vor große Herausforderungen im Management und Schulentwicklungsprozess.

 

Die Öffnung der Schule für außerschulische Partner und verlässliche Kooperationen bieten hier große Chancen, eine gute Zusammenarbeit zwischen Menschen ver-schiedener Professionen ergibt sich jedoch nicht immer von selbst.Sie bedarf guter Vorbereitung und Begleitung.Vor allem im ländlichen Raum sind geeignete Partner, die neue Ideen und Kompetenzen in die Schule einbringen könnten,oft schwer zu finden.

 

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SchülerInnen machen Schule – Schülerbeteiligung und Schulentwicklung an der Ganztagsschule

Schulinterne Fortbildung für Lehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte sowie Schülerinnen und Schüler (Abrufangebot)

 

Ganztägiges Lernen eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen für die individuelle Förderung aller Schüler: Jedes Kind kann hier die Unterstützung erhalten, die es braucht. Insbesondere Kinder und Jugendliche in prekären Lebenslagen (vgl. SINUS-Studie, 2012) profitierenvon einem breiten Bildungsangebot, das nicht allein auf die Vermittlung von Fachwissen beschränkt ist.

 

Erfahrungsgemäß nehmen gerade ältere Schülerinnen und Schülern die Nachmittagsangebote im offenen Ganztag mit zunehmendem Alter weniger wahr. Oftmals werden dadurch wertvolle Chancen vergeben. Wie kann es gelingen, alle Schülerinnen und Schüler für die vielfältigen Möglichkeiten des ganztägigen Bildungsangebots zu begeistern? Was sind die Wünsche und Bedürfnisse der Schüler, welche eigenen Ideen haben sie?

 

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Inklusion/Gemeinsamer Unterricht

Schulinterne Fortbildung (Abrufangebot)

 

„Inklusiv Denken bedeutet, bis an die Wurzeln unseres Denkens, unserer Gestaltung von Bildung und unserer Weltkonstruktion nach Elementen zu graben, die es uns ermöglichen, zu einer Überwindung der defizitären Sichtweise von Menschen zu finden.“ (Dreher 1998)

 

Die Umsetzung des Gemeinsamen Unterrichts rüttelt an den ‚Grundfesten‘ schulischer Strukturen, Bildungsziele und Arbeitsweisen. Sie fordert Lehrkräfte, Schulleitungen und andere pädagogische Fachkräfte in der Gestaltung von Schule und Unterricht auf ganz vielfältige und oftmals bis dato unbekannte Weise. Und sie erfordert ein fundamentales Neudenken auf allen Ebenen von Schule. Doch die Mühe lohnt!

 

Von gelingender Inklusion profitieren alle Beteiligten: durch individuelle Förderung, ein angenehmes Lern- und Arbeitsklima und die gemeinsame Gestaltung des Schullebens. Die Frage ist: Wie kann die inklusive Gestaltung des Unterrichts- und Schullebens gelingen?

 

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