Drei Thüringer Schulen im Länderübergreifenden Netzwerk "Ganztagsschule" 2013/14

Den Blick über den eigenen Tellerrand richten, andere Herangehensweisen und gute Praxis kennenlernen sowie Inspirationen und kollegiales Feedback zur eigenen Arbeit erhalten - das macht die länderübergreifenden Netzwerke im Programm „Ideen für Mehr! Ganztägig lernen.“ so wertvoll. Das Besondere daran ist, dass die beteiligten Schulen im Laufe der Netzwerkzeit ihr eigenes Vorhaben oder Projekt entwickeln. Sie werden sowohl von den anderen Netzwerkschulen, als auch durch pädagogische Experten, Moderatoren und Mitarbeiterinnen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bei einer systematischen Qualitätsentwicklung begleitet.
 
Über zwei Jahre bieten sich den knapp 60 Schulen aus allen Bundesländern in sechs Netzwerken zu je 8-10 Schulen Gelegenheiten eigene Veränderungsarbeit zu diskutieren und die gesammelten Erfahrungen zu teilen. Während die Treffen als zentrales Element für das Vernetzen sorgen, intensivieren gegenseitige Hospitation das Voneinander Nehmen und Geben.
 
Aus Thüringen arbeiten die Staatliche Regelschule „Wilhelm Hey“ Ichtershausen im Netzwerk III Vielfalt unterstützen – voneinander lernen, die Thüringer Gemeinschaftsschule „Erich Mäder“ Altenburg im Netzwerk V Lernen gestalten im Team und die Staatliche Regelschule „Bertha von Suttner“ Mechterstädt im Netzwerk VI P.I.K. projektorientiert, individuell, kooperativ.
 
Die Thüringer teilnehmenden Schulen stehen bereits im Prozess, spätestens aber mit Ende des Netzwerks ab Sommer 2014 für einen Erfahrungstransfer zur Verfügung.
 
Informationen und einen Überblick diesen und zu den anderen Netzwerken
 
Maren Wichmann, Programmleiterin des Programms "Ganztägig lernen", äußert sich in einem Interview mit Stephan Lüke über den Sinn der Netzwerkarbeit von Ganztagsschulen: "Pool guter Beispiele" in der bildungSpezial